Solaranlage

Die sinnvolle Größe einer Solaranlage zur Unterstützung der Warmwasserbereitung lässt sich in der Regel sehr einfach ausrechnen.

Ein Solar- oder Pufferspeicher gleicht das sehr stark schwankende Energieangebot unserer Sonne aus, indem er die Sonnenwärme in Form von heißem Wasser speichert.

Das zentrale Element einer jeden Solaranlage ist der Sonnenkollektor.

Der Sonnenkollektor wandelt das Licht der Sonne in Wärme um und erhitzt damit ein Frostschutz-Wassergemisch, das durch ihn geleitet wird. Dieses Frostschutz-Wassergemisch bringt die Wärme mittels eines Wärmetauschers in den Solarspeicher und kühlt dort langsam ab. Dieses abgekühlte Gemisch wird anschließend wieder hoch zum Kollektor gepumpt und erneut erhitzt, so entsteht ein Kreislauf.

Ein Sonnenkollektor besteht aus einem beschichteten Absorber, der zur Aufnahme der einfallenden Sonnenstrahlung dient. Zur Reduzierung von thermischen Verlusten wird dieser Absorber in einen wärmegedämmten Kasten mit transparenter Abdeckung eingebettet.

Die sinnvolle Größe einer Solaranlage zur Unterstützung der Warmwasserbereitung lässt sich in der Regel sehr einfach ausrechnen. Der Warmwasserspeicher einer Solaranlage sollte für einen 4 Personenhaushalt mindestens ein Fassungsvermögen von 300 bis 400 Litern haben.

Mit solch einer Anlagengröße kann sogar im Winter der Warmwasserbedarf einer vierköpfigen Familie fast komplett abdecken werden.

Im Sommer kann meistens der gesamte Bedarf an Warmwasser mit einer Solaranlage abgedeckt werden. Für die Nutzung der Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung ergeben sich günstige Voraussetzungen, da der Warmwasserbedarf eines Haushaltes über das Jahr annähernd konstant ist.

Die Sonne liefert uns täglich ein enormes Energiepotential, das in Deutschland allein den Energieverbrauch um das Achtzigfache übersteigt. Diese Energiequelle ist unerschöpflich und steht uns allen auch noch in den nächsten Jahrmillionen zur Verfügung. Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas oder Erdöl sind dagegen nur noch in begrenztem Umfang vorhanden. Schon unsere Enkelkinder werden nicht mehr uneingeschränkt auf sie zurückgreifen können, so dass die Sonne zweifellos die Energie der Zukunft darstellt.

Mit der Installation einer thermischen Solaranlage trägt man somit auch aktiv zu einer Verringerung der klimaschädlichen CO2-Emissionen bei. Eine Solaranlage hat gegenüber konventionellen Warmwasserbereitungssystemen eine eindeutig positive CO2-Bilanz.

Auf den ersten Blick sind die relativ hohen Anfangsinvestitionen oft ein Hinderungsgrund um sich eine Solaranlage zu leisten. Aber vom Zeitpunkt der Anschaffung an entstehen, außer sehr geringen Kosten für Wartung Strom, keine weiteren Betriebskosten mehr. Wer heute in eine Solaranlage investiert, investiert heute schon in eine bessere Zukunft.

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